Die Künstlerin


Die Künstlerin mit ihren Arbeiten im Museum für Photographie Braunschweig (2022).


…Hier liegt der Zauber im Naturmotiv, mit Glück oder auch kunstvoll eingefangen, wie bei den knorig-verschlungenen Baumindividuen, die Ina Bichescu zugleich herausgreift und in ihrem Verwurzelt- und Verwobensein in Wald- und Seelandschaften zeigt....Florian Arnold, Braunschweiger Zeitung, Dezember 2021

“The enchantment resides within the natural motif—whether discovered through serendipity or shaped by artistic intent. In her images of gnarled, intertwined trees, Ina Bichescu isolates and
reveals their singular presence, while simultaneously evoking their deep-rooted entanglement within forest and waterside landscapes.”
Florian Arnold, Braunschweiger Zeitung, December 2021

...die Arbeit von Ina Bichescu fasziniert, eben weil sie sich nicht unmittelbar erschließt. Die leidenschaftliche Fotografin, hauptberuflich Bratschistin im renommierten Gürzenich-Orchester Köln, schafft mit einem Teich im Park durch Spiegelung, Drehung und Wiederholung eine neue Komposition... Michael Völkel, Braunschweiger Zeitung, Januar 2026

“Ina Bichescu’s work captivates precisely because it resists immediate interpretation. A passionate photographer and, in parallel, a violist with the renowned Gürzenich Orchestra of Cologne,
she transforms a simple pond into a compelling visual composition—through reflection, rotation, and repetition—inviting a deeper, more contemplative way of seeing.”
Michael Völkel, Braunschweiger Zeitung, January 2026

Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie in Rumänien, wurde meine ästhetische Wahrnehmung früh geprägt. Mein Vater, der Maler, Kunstpädagoge und Kritiker Constantin Bichescu, führte mich in die Grundlagen von Farbenlehre, Perspektive und Komposition ein. Bei uns zu Hause war Kunst nicht nur Unterricht, sondern eine Lebenseinstellung. Seine umfangreiche Bibliothek zu Kunst und Kunstgeschichte wurde zu einer prägenden Inspirationsquelle für meine künstlerische Entwicklung.

Parallel entdeckte ich eine tiefe Leidenschaft für klassische Musik. Nach Studien der Bratsche in Bukarest und Trossingen bin ich seit 1996 Mitglied des Gürzenich-Orchesters Köln. Diese musikalische Ausbildung schärfte mein Gespür für Rhythmus, Spannung und Harmonie – Qualitäten, die sich in meiner bildenden Kunst deutlich widerspiegeln.

Trotz beruflicher Verpflichtungen und familiärer Verantwortung blieb die bildende Kunst ein zentraler Bestandteil meines Lebens. Meine Praxis habe ich kontinuierlich durch Fachliteratur, Ausstellungen, Kurse und Workshops erweitert, ergänzt durch fortlaufende Arbeit in Malerei und Fotografie.

Im Dezember 2021 wurde meine Arbeit erstmals im Photographie Museum Braunschweig präsentiert – ein bedeutender Meilenstein, dem seither regelmäßige Ausstellungen ausgewählter Werke folgten. Weitere Präsentationen erfolgten in der Galerie Seippel in Köln sowie auf internationalen Plattformen wie ARTEXPO Paris 2024, Artbox.Project Zurich 6.0 (2024) und Artbox.Project Palma 2.0 (2024). Jede Ausstellung bereichert meine künstlerische Entwicklung und prägt die Sprache meiner Werke.

Meine Arbeit entsteht aus dem Wunsch, die Essenz der oft verborgenen Schönheit der Welt sichtbar zu machen – getragen von den Klangwelten der Musik und der Bildsprache der Malerei – und sie mit jenen zu teilen, die Sinn für Tiefe, Raffinesse und Authentizität haben.